Der Wettlauf zwischen Hase und Igel
Der Igel will am liebsten seine Ruhe haben und hält ein Schläfchen auf seinem Rübenacker in der warmen Sonne. Da kommt der eingebildete Hase auf seinem Sonntagsspaziergang vorbei. Er passt nicht auf und stürzt dabei über den am Weg liegenden Igel. Sein guter Anzug ist hin. Es hilft auch nicht, dass die diensteifrige Maus herbeieilt und versucht, alles sauber zu putzen. Der Hase gerät in Zorn. Für die Frechheit des Stacheltieres, einfach so im Weg herumzuliegen, fordert er als Schadensersatz vom Igel dessen Rübenacker. Denn schließlich, so das Argument des Hasen, wäre der Acker vom Unkraut befreit gewesen, hätte der Igel sehen können, dass jemand des Weges kommt. Aber da der Igel seinen Acker nicht pflegt, hat er ihn eben auch nicht verdient. Diese Dreistigkeit wollen sich der Igel und seine Frau nicht gefallen lassen. Als der Hase unverschämt wird und sogar die Igelin in seiner grenzenlosen Arroganz beleidigt, sinnen sie nach einer List. Wie können sie ihren Acker behalten? Der Igel bietet dem Hasen einen gemeinsamen Wettlauf an. Der kluge Rabe, der sich der Dichtkunst verschrieben hat, soll dabei diesen Wettbewerb als Schiedsrichter überwachen. Wer gewinnt, soll den Acker als Siegerpreis erhalten. Interessiert verfolgt die Amselfamilie das ganze Szenario. Sie wollen dem Igel und seiner Frau gern helfen. Wird das gelingen?
Für Gruppen ist eineDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!





